Volle Energie!

Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und Fördermittel sind der Gewinn für Ihr Unternehmen.

nachhaltig ⎪wirtschaftlich ⎪ökologisch

Energieeffizienz, Energieeinsparung, Erneuerbare Energien, Fördermittel und Nachhaltigkeit sind Gegenstand unserer professionellen Beratung für Unternehmen und Kommunen.

Energieagentur

Unsere Energieberater finden die Einsparungspotenziale und Effizienzsteigerungen bei Energie und Treibstoffen in Ihrer Organisation. Wir beraten Sie fachkundig und begleiten Sie auf Wunsch bei der Umsetzung Ihrer Energieeffizienz-Maßnahmen

Fördermittel

Im Bereich Energieeffizienz, den Erneuerbaren Energien und Treibstoffen, sowie im Bereich Nachhaltigkeit gibt es vielfältige Fördermittel bis zu 80% der jeweiligen Leistung! Sprechen Sie uns an und wir ermitteln die Förderpotenziale für Ihr Unternehmen!

EAO Akademie

Unsere Seminare, Webinare und Workshops im Themenbereich Energieeffizienz, Fördermittel und Nachhaltigkeit sind von unseren eigenen Experten entwickelt worden und vermitteln sofort anwendbare Erfolgsrezepte aus unserer Praxis.

Unser Portfolio

Am Beginn steht die Energieberatung, damit wir Ihre ökonomischen Einsparungspotenziale identifizieren können. Diese Einsparungspotenziale eröffnen dann Möglichkeiten in Punkto geförderter Energieeffizienzmaßnahmen und innovativer Querschnittstechnologien. Wollen Sie auch noch den entscheidenden Schritt weitergehen? Unser vielfach erprobtes Nachhaltigkeitsmanagement macht Ihr Unternehmen fit für die Zukunft.

Volle Energie!

Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und Fördermittel sind der Gewinn für Ihr Unternehmen.

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Die Energiewende in Deutschland, sowie der immer deutlich sichtbarer werdende Klimawandel und seine konkreten Folgen auch bei uns in Bayern sind große Herausforderungen dieser Zeit. Die EnergieAgentur Oberbayern leistet mit Ihren erfahrenen Beratern einen Beitrag dazu, diesen Herausforderungen zu begegnen. Wir sind disziplinär breit aufgestellt und erprobt in vielen Projekten rund um die Themenbereiche Energieeffizienz, Fördermittelberatung, Nachhaltigkeitsmanagement, Unternehmensberatung sowie Wissensvermittlung durch Seminare und Workshops.

Michael Wühle - Gründer und Vorstand der EnergieAgentur Oberbayern eG

Breaking News

Die neuesten Nachrichten der EnergieAgentur Oberbayern.

Förderung regenerativer Eigen-Energieerzeugung und Abwärmenutzung

EnergieAgentur Oberbayern

Für Betriebe aus der Landwirtschaft und dem Gartenbau wird seit dem 1. November 2020 durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) die regenerative Energieerzeugung für den Eigenbedarf gefördert. Die Förderung der regenerativen Energieerzeugung ist einer von vier weiteren Fördergegenständen der ‘Richtlinie zur Förderung der Energieeffizienz und CO2-Einsparung in Landwirtschaft und Gartenbau‘. Mehr zu dem Programm ist in diesem Beitrag zu finden: https://energieagentur-obb.de/foerderung-der-energieeffizienz-und-co2-einsparung-in-landwirtschaft-und-gartenbau/ 

Regenerative Energieerzeugung für den Eigenbedarf

Hier gehen wir speziell auf die Förderung der regenerativen Energieerzeugung und den damit verbundenen Rahmenbedingungen ein.

Gefördert werden insbesondere Investitionen in folgende Anlagen:

  • Solarkollektoranlagen
  • Photovoltaikanlagen
  • Biomasse-Anlagen und kleine Biogas-Anlagen
  • Wärmepumpen
  • Geothermie
  • Ab- und Fernwärmenutzung
  • Energiespeicher

Hervorzuheben ist dabei, dass durch dieses Programm nun seit langer Zeit wieder Photovoltaik-Anlagen gefördert werden. Voraussetzung für die Förderung ist jedoch in jedem Fall und für jede Anlage, dass diese nur zur Erzeugung von Energie zur betrieblichen Eigenversorgung dienen dürfen. Damit ist die Menge an Wärme und Strom gemeint, die zusammengenommen der landwirtschaftliche Betrieb samt seinem Haushalt jährlich verbraucht (Durchschnittswert). Anlagen, deren Kapazität über den Eigenbedarf hinausgehen werden nicht gefördert, auch nicht anteilig!

Der Jahresbedarf ist von einem von der BLE zugelassenen Sachverständigen im Rahmen eines CO2-Einsparkonzepts zu ermitteln (die EnergieAgentur Oberbayern hat natürlich zugelassene Sachverständige!). Mehr Informationen zu dem notwendigen CO2-Einsparkonzept finden Sie in diesem Beitrag: https://energieagentur-obb.de/co2-einsparkonzept-wird-foerdergrundlage/

Die Eigenverbrauchsquote ist im Rahmen eines Energieeinsparkonzepts zur bestimmen, das ebenfalls durch das BLE gefördert wird. Die Förderkonditionen hierfür werden ebenfalls in dem o.g. Beitrag beschrieben.

Förderhöhe 40% oder 800€ pro Tonne CO2?

Der maximale Zuschuss für Investitionen in die o.g. Anlagen beträgt 40 Prozent. Das hört sich zunächst erst mal sehr gut an. Zusätzlich wird diese Maximalförderung jedoch durch die tatsächlich eingesparten CO2-Emissionen begrenzt. Als Maßnahme zur Fördereffizienz wird so die Tonne eingespartem CO2 mit 800 Euro gefördert. Das bedeutet in der Praxis, dass der maximale Zuschuss von 40 Prozent nicht immer erreicht werden kann. Dies sollte beachtet werden, bevor ernsthaft an die Finanzierung und Umsetzung gedacht wird! Auch hier kann der Sachverständige durch das Energieeinsparkonzept die Wirtschaftsdaten erarbeiten, die dann zur Entscheidungsfindung pro oder kontra Investition erforderlich sind.

Fazit

Die Förderung von Anlagen zur regenerativen Eigen-Energieerzeugung und Abwärmenutzung der BLE ist umfangreich und den Erfordernissen landwirtschaftlicher Betriebe angepasst. Die strikte Begrenzung der Förderung auf den Eigenverbrauch des Betriebs und die nochmalige Begrenzung auf die eingesparte CO2-Emission deckeln den Spielraum jedoch ziemlich drastisch. Es ist gut abzuwägen, welche Investitionen hier Sinn machen und welche nicht. Im Zweifelsfall sollte ein zugelassener Sachverständiger hinzugezogen werden. Schließlich wird dessen Gutachten in jedem Fall gefördert!

CO2-Einsparkonzept wird Fördergrundlage

CO2-Einsparkonzept

Für landwirtschaftliche Betriebe ist ab dem 1. November eine neue Förderrichtlinie in Kraft, über die ein breites Spektrum an Energieeffizienz-Maßnahmen und Investitionen in Erneuerbare Energien gefördert werden (mehr dazu siehe: https://nachhaltigkeit-management.de/foerderung-der-energieeffizienz-und-co2-einsparung-in-landwirtschaft-und-gartenbau/).

Bis auf eine Ausnahme (Einzelmaßnahmen) ist die Erstellung eines CO2-Einsparkonzepts Voraussetzung für den Erhalt einer entsprechenden Förderung.

CO2-Einsparkonzept

Das mit Einführung der neuen Förderrichtlinie des BLE ebenfalls neue CO2-Einsparkonzept beschreibt das landwirtschaftliche oder gartenbauliche Unternehmen mit der Gesamtheit aller CO2-Emissionen, die sich auf energieverbrauchende Prozesse in der Innen- und Außenwirtschaft beziehen oder der Erzeugung regenerativer Energien für den Eigenbedarf zuzuordnen sind.

Das CO2-Einsparkonzept basiert auf einer Erfassung des IST-Zustands des Betriebs, getrennt nach Innen- und Außenwirtschaft. Auf diese ‘Energiebilanz’ baut eine Darstellung möglicher Einsparpotenziale auf, wobei eine detaillierte Beschreibung des Vorhabens und eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung erforderlich ist.

Als CO2-Einsparung zählen dabei Minderverbräuche von fossilen Energieträgern, die durch Maßnahmen erzielt werden können. Dabei wird bei gleicher Produktionskapazität wie vor der entsprechenden Investition die CO2-Einsparung mit vorgegebenen Faktoren errechnet.

Förderhöchstbetrag pro Tonne eingespartem CO2

Die Fördereffizienz soll dabei in Zukunft (Ausnahme Einzelmaßnahmen), durch einen Förderhöchstbetrag pro eingesparter Tonne CO2 Äquivalente sichergestellt werden. Der Förderhöchstbetrag liegt bei 700 Euro pro jährlich eingesparter Tonne CO2 für Maßnahmen nach Nummer 3.2 – Modernisierung und Neubau von energieeffizienten Anlagen- und 3.4 – Mobile Maschinen und Geräte – der Richtlinie. Für Maßnahmen nach Nummer 3.3 – Regenerative Eigen-Energieerzeugung und Abwärmenutzung – liegt der Förderhöchstbetrag mit 800 Euro pro jährlich eingesparter Tonne CO2 sogar noch ein Stück höher. Bemerkenswert ist hier die Tatsache, dass auch Photovoltaikanlagen mit diesem Programm gefördert werden, sogar auf den Dächern des Wohnbereichs.

Zuwendungsvoraussetzung

Voraussetzung für die Förderung von CO2-Einsparinvestitionen ist die Inanspruchnahme einer Energieberatung. Die Energieberatung muß dabei von einer sachverständigen Person durchgeführt werden, die von der BLE anerkannt ist. Ein Liste der anerkannten Energieberater ist im Sachverständigenregister des BLE zu finden: https://sachverstaendigensuche-energieeffizienz.de/sachverstaendigensuche/

Die Energieberatung durch den Sachverständigen wird auch gefördert und zwar mit 80%, maximal 7.000 Euro pro Beratung und Betrieb (Voraussetzung 10.000 Euro Energiekosten des Betriebs pro Jahr, darunter beträgt die Förderung der Energieberatung noch 4.500 Euro). Damit ist i.d.R. ein Großteil des normalerweise anfallenden Beraterhonorars abgedeckt.

Interessierte an diesem Programm können unter https://nachhaltigkeit-management.de/go/energieberatung/ eine kostenlose Erstberatung erhalten.

Förderung der Energieeffizienz und CO2-Einsparung in Landwirtschaft und Gartenbau

Förderprogramm Landwirtschaft

Am 1. November tritt nicht nur das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) in Kraft (siehe dazu auch diesen Beitrag: https://energieagentur-obb.de/gebaeudeenergiegesetz-geg/), sondern auch die ‘Richtlinie zur Förderung der Energieeffizienz und CO2-Einsparung in Landwirtschaft und Gartenbau’.

Förderung auch für Photovoltaikanlagen

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus dem Bereich Landwirtschaft und Gartenbau, die in der landwirtschaftlichen Primärproduktion tätig sind und ihren Unternehmenssitz in Deutschland haben. Der Förderschwerpunkt liegt dabei augenscheinlich auf der Eigen-Energienutzung und Abwärmenutzung aus regenerativen Quellen.

Bemerkenswert dabei ist die Tatsache, dass auch Photovoltaikanlagen auf (Hof-)Gebäuden und Flächen, sowie die Agrophotovoltaik gefördert werden. Gerade letztere werden nach meiner Einschätzung in den nächsten Jahren einen bemerkenswerten Beitrag zu Energiewende im ländlichen Raum leisten!

Es werden mit diesem Programm jedoch auch Einzelmaßnahmen und die Modernisierung / Neubau von energieeffizienten Anlagen gefördert. Auch mobile Anlagen und Geräte werden in großem Umfang durch dieses Programm bedacht.

Projektförderung bis zu 40 Prozent

Die Projektförderung erfolgt als nichtrückzahlbarer Zuschuss zur getätigten Investition und wird auf Nachweis ausgezahlt. Zu beachten ist jedoch, dass für eine Förderung mit Ausnahme der Einzelmaßnahmen zunächst ein CO2-Einsparkonzept durch einer zugelassenen Sachverständigen der BLE erfolgen muss. Das CO2-Einsparkonzept kann dabei Bestandteil einer gleichfalls geförderten Energieberatung sein, die wiederum Voraussetzung für den Zugang zu diesem Programm ist. Die landwirtschaftliche Energieberatung wird mit 80% der Netto-Beratungskosten gefördert maximal 7.000€. Damit wird ein Großteil der Beratungskosten abgedeckt werden können!

Ein starkes Signal

Die neue Richtlinie zur Förderung der Energieeffizienz und CO2-Einsparung in Landwirtschaft und Gartenbau ist ein starkes Signal an alle landwirtschaftlichen Betriebe. Die entsprechenden Fördermöglichkeiten sollten daher auch in Anspruch genommen werden. Wie jede Förderrichtlinie sind jedoch auch hier in jedem Fall Vorklärungen sinnvoll und angesagt. Wir stehen dafür zur Verfügung. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und wir klären in einem ersten telefonischen Vorgespräch, ob und unter welchen Umständen dieses Programm für Sie in Frage kommt: https://energieagentur-obb.de/kontakt/

 

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Wir, EnergieAgentur Oberbayern eG (Firmensitz: Deutschland), würden gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht uns aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl:
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