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Die neuesten Nachrichten der EnergieAgentur Oberbayern.

EnergieAgentur Oberbayern erhält Urkunde zum Umweltpakt Bayern

Bad Aibling, 27. Februar 2019

Im Rahmen eines kleines Festakts übergab Bad Aiblings Bürgermeister Felix Schwaller die Urkunde zur Teilnahme am Umweltpakt Bayern an die beiden Vorstände der EnergieAgentur Oberbayern eG, Michael Wühle und Thorsten Leidag-Hartlmaier.

In seiner Laudatio dankte Bürgermeister Schwaller dem Vorstand der EnergieAgentur Oberbayern für das freiwillige, nachhaltige und umweltfreundliche Handeln, das mit dem Beitritt zum Umweltpakt Bayern zum Ausdruck kommt.
Ihm Rahmen des Umweltpaktes baut die EnergieAgentur Oberbayern ein Energieeffizienz-Netzwerk auf und moderiert dabei den Austausch von “Best-Practice” von Unternehmen, die dem Netzwerk beitreten.

Zur Urkunde überreichte Johanna Kinshofer, Fachbereich Planen und Bauen der Stadt Bad Aibling, noch eine Kiste mit einem edlen Tropfen an die beiden Vorstände.

v.r.n.l Felix Schwaller, Michael Wühle, Thorsten Leidag-Hartlmaier, Johanna Kinshofer

Die EnergieAgentur Oberbayern wurde am 22. Juni 2018 als Genossenschaft in Bad Aibling gegründet und sieht sich als Partner für eine nachhaltige Energiewende in Oberbayern und darüber hinaus.

Hinter dem Geschäftsmodell der EnergieAgentur Oberbayern eG steht ein Erfolgskonzept der Gründungsväter im Bereich Energieeffizienz, Fördermittelberatung und Nachhaltigkeitsmangement, das Michael Wühle und Thorsten Leidag-Hartlmaier vor fünf Jahren entwickelt und seitdem vielfach erfolgreich umgesetzt haben. Eine größere Energieeffizienz und die beachtlich geförderte Investition in hocheffiziente Querschnittstechnologien geben jedem Unternehmen den Handlungsspielraum neben ökonomisch wirkenden Maßnahmen auch Projekte im Bereich Ökologie und bei der eigenen Belegschaft durchzuführen.

Dieser Ansatz wurde auf die EnergieAgentur Oberbayern übertragen und mit dem Aufbau einer eigenen Akademie, dem Wissenszentrum Nachhaltigkeit, abgerundet. Neben mittelständischen Unternehmen berät die EnergieAgentur Oberbayern auch Kommunen und kommunale Unternehmen.

Herr Wühle bedankte sich bei Bürgermeister Schwaller, den anwesenden Stadträten und Besuchern für die Überreichung der Urkunde und lud die Unternehmen Bad Aiblings ein, dem Energieeffizienz-Netzwerk POWER beizutreten (https://energieagentur-obb.de/energieeffizient-netzwerk-power/)

EnergieAgentur Oberbayern

Kontakt:
EnergieAgentur Oberbayern eG
Münchner Straße 5
83043 Bad Aibling

Telefon: +49 8061 3461-556
E-Mail: kontakt@energieagentur-obb.de
Web: www.energieagentur-obb.de

Autor: Michael Wühle

Neues Förderprogramm Energieeffizienz und Prozesswärme

Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft, Kredit (Programm 295) und Zuschuss.

Mit Start des neuen Jahres bieten die KfW und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) – im Auftrag und aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ein neues Förderprodukt für betriebliche Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Reduzierung von Kohlendioxid-Emissionen an. Das neue Programm 295 löst das Programm KfW-Energieeffizienzprogramm – Abwärme (294) ab. Über einen zinsgünstigen Kredit kombiniert mit einem Tilgungszuschuss können Unternehmen die Modernisierung ihrer Anlagen und /oder Prozesse finanzieren. Darüber hinaus ersetzt das neue Förderprogramm die BAFA-Programme für Querschnittstechnologien und für industrielle Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien.

Das neue Programm „Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft“ ist offen für Unternehmen aller Branchen und Größen und bietet viel Spielraum bei der Finanzierung unterschiedlichster Investitionsmaßnahmen. Diese können sowohl Neu- als auch Erweiterungsinvestitionen umfassen.

Folgende betriebliche Investitionen (Neu- als auch Erweiterungsinvestitionen) – geclustert in 4 Modulen –können im Rahmen des Programms „Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft,“ gefördert werden:

  • Modul 1: Querschnittstechnologien
  • Modul 2: Prozesswärmebereitstellung aus Erneuerbaren Energien
  • Modul 3: Mess, Steuer- und Regelungstechnik, Sensorik und Energiemanagement Software
  • Modul 4: Energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen

Die Förderung unter Modul 4 ist bewusst technologieoffen gestaltet, um den Unternehmen die größtmögliche Freiheit bei der Umsetzung einer für sie passenden Lösung zu geben. Hier ist der Energieberater gefragt; eine wichtige Fördervoraussetzung ist die Vorlage eines „Einsparkonzepts“.

Wie berechnet sich die Höhe des Tilgungszuschusses für Modul 4?
Der Tilgungszuschuss beträgt bis zu 30% (zuzüglich 10% für KMU) der förderfähigen Kosten. Förderfähige Kosten sind die Investitionskosten bzw. Investitionsmehrkosten (je nach gewählter Beihilferegelung) plus der Nebenkosten von bis zu 30% der Investitionskosten. Es gilt ein Höchstbetrag für den Tilgungszuschuss von 10 Millionen Euro. Unterstützung beim Thema Beihilfe.

Der Tilgungszuschuss ist auf 700 EUR (für KMU) pro jährlich eingesparte Tonne CO2 limitiert (= CO2-Förderdeckel). Das heißt konkret: Die gemäß Einsparkonzept ermittelte jährliche CO2-Einsparung (in Tonnen) (gegebenenfalls plus der CO2-Einsparung durch beantragte Maßnahmen aus Modul 2) wird mit 500 EUR je Tonne CO2 (700 EUR je Tonne CO2 für KMU) multipliziert. Dieses Ergebnis bildet den absoluten CO2-Förderdeckel für den Tilgungszuschuss. Das bedeutet: Es kann Vorhaben geben, bei denen der CO2-Förderdeckel zur Anwendung kommt. Der Tilgungszuschuss wird in diesen Fällen entsprechend reduziert.

Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

MIT DEM AUSBAU DER LADEINFRASTRUKTUR DIE ELEKTROMOBILITÄT VORANTREIBEN

München/Pforzheim, 17. Januar 2019

2040 werden auf deutschen Straßen bis zu 29 Millionen Elektroautos unterwegs sein – das zeigt die neueste Studie von Aurora Energy Research. Um das Laden der elektrischen Fahrzeuge flächendeckend zu ermöglichen, ist vor allem eines wichtig: eine intelligente Ladeinfrastruktur im öffentlichen und privaten Bereich, basierend auf erneuerbaren Energien. Wie diese und weitere Herausforderungen auf dem Weg zur einer erfolgreichen Verkehrswende gemeistert werden können, erfahren Interessierte auf der Power2Drive Europe.

Die Fachmesse findet im Rahmen der Innovationsplattform für die neue Energiewelt „The smarter E Europe“ statt. Mehr als 200 Anbieter von Ladeinfrastruktur und Elektrofahrzeugen sowie 50.000 Besucher werden dazu vom 15. bis 17. Mai 2019 auf der Messe München erwartet.

Vor etwa zwei Jahren hat die deutsche Bundesregierung ein Förderprogramm für die Elektromobilität beschlossen. Seit Anfang 2017 fördert das „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur mit einer anteiligen Finanzierung der Investitionskosten den Aufbau einer öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur in Deutschland. Das Ziel ist dabei der Aufbau eines flächendeckenden und bedarfsgerechten Ladenetzes mit mindestens 15.000 neuen Ladestationen bis 2020. Insgesamt 300 Millionen Euro stellt die Bundesregierung dafür von 2017 bis 2020 bereit.

Die Initiative trifft auf eine sehr große Nachfrage bei privaten Investoren und Kommunen. Als Reaktion auf die ersten zwei Aufrufe sind insgesamt mehr als 3.000 Förderanträge eingegangen. Genehmigt wurden davon Anträge für insgesamt 15.803 Ladepunkte – davon 2.330 Schnellladepunkte. Damit wurde die Zahl der damals vorhandenen Ladepunkte bereits mehr als verdoppelt. Der dritte Förderaufruf folgte dann im November 2018. Allein für diesen hält die Bundesregierung rund 70 Millionen Euro bereit, um bis zu 13.000 neue Ladepunkte aufzubauen. Städte rund um den Globus werden aktiv Die Notwendigkeit, die Ladeinfrastruktur weiter auszubauen, um die Elektromobilität in Deutschland und weltweit fördern zu können, haben auch die Unternehmen erkannt.

Ein Paradebeispiel für den Ausbau der Ladeinfrastruktur bietet das niederländische Cleantech-Unternehmen EVBox mit seinem Angebot an Ladelösungen. “Der Ausbau der Ladeinfrastruktur liegt in unserer DNA: In den vergangenen Jahren haben wir in mehr als 45 Ländern bereits über 60.000 Ladepunkte installiert. Für uns ist es wichtig, positive Veränderungen im Verkehrsbereich zu realisieren. Denn 23 Prozent aller CO2-Emissionen werden durch den Verkehr verursacht. Der stärkere Einsatz von Elektrofahrzeugen würde die Emissionen drastisch reduzieren”, so Job Karstens, PR und Event Manager bei EVBox. “Städte sollten deshalb in ihre Ladeinfrastruktur investieren. Amsterdam und Rotterdam, die wir mit Ladestationen ausstatten, gelten beispielsweise heute international als Spitzenreiter und Vorreiter für das Investment in Elektromobilität.”

Doch auch in Deutschland sind die Städte aktiv. „Es kommt Bewegung in den Markt für Ladeinfrastruktur. Das zeigen wir am Beispiel der Landeshauptstadt Hannover. Als Konzessionsinhaber für das Ladeinfrastrukturnetz in Hannover werden wir 480 Ladepunkte bis Ende 2020 aufbauen“, so Dr. Susanna Zapreva, Vorstandsvorsitzende der enercity AG. “Wir haben das Ziel, damit in nur zwei Jahren eines der dichtesten ausschließlich mit Ökostrom betriebenen Ladenetze Deutschlands für unsere Kundinnen und Kunden bereit zu stellen. Die Ladeinfrastruktur ist aber nur ein Teil unserer E-Mobilitätsinitiative. Wir sind auf dem besten Weg viele Barrieren zur E-Mobilität abzubauen.“ Erst jüngst zog Köln als weitere deutsche Stadt nach und legte dem Stadtrat für 2019 eine Beschlussvorlage zum Standortkonzept „Ladeinfrastruktur im öffentlichen Straßenraum der Stadt Köln“ vor. Geschäftsmodelle mit positiven Renditen Vom Betrieb elektrischer Fahrzeugflotten über das Laden am Arbeitsplatz bis hin zur Ausstattung an öffentlichen Parkplätzen, Tankstellen und Autobahnraststätten – der Ausbau von gewerblicher und industrieller Ladeinfrastruktur bietet die Grundlage für zahlreiche attraktive Geschäftsmodelle.

Laut der neuesten Analyse von Aurora Energy Research sind in allen Fällen positive Renditen möglich – sofern die Nutzer für den verbrauchten Strom bezahlen und die Betreiber, abhängig vom Konzept, eine Marge von fünf bis elf Cent pro Kilowattstunde erreichen. Bis 2040 könnte die Stromnachfrage für das Laden von Elektrofahrzeugen im gewerblichen und industriellen Bereich allein in Deutschland rund 13 bis 17 Terawattstunden jährlich erreichen, was rund 3 Prozent des derzeitigen deutschen Stromverbrauchs entspricht. Um die Nachfrage abdecken zu können, werden zwei bis vier Millionen Ladestationen benötigt. Dies entspricht einem Investitionsvolumen von bis zu acht Milliarden Euro.

„Elektromobilität ist im Markt angekommen. Immer mehr Unternehmen, Kunden, Mitarbeiter haben bereits ein Elektroauto und wollen diese an vielen Standorten laden. Bei den meisten unserer Kunden geht es inzwischen nicht mehr nur um die reine Investition in Ladeinfrastruktur, sondern um Fragestellungen rund ums intelligente Lade- und Energiemanagement“, so Marcus Fendt, Geschäftsführer bei The Mobility House. „Wie können also möglichst viele Ladepunkte ohne Netzausbau beziehungsweise höhere jährliche Leistungsentgelte realisiert werden? Wie kann dann geladen werden, wenn der Strompreis billig und die Photovoltaik-Einspeisung hoch ist? Da sehen die Kunden Informations- und Investitionsbedarf.“

Power2Drive Europe 2019: die Schnittstelle zwischen Verkehr und Energie Die Power2Drive Europe ist die Schnittstelle zwischen der Elektrifizierung des Verkehrswesens und einer zukunftsorientierten, umweltfreundlichen sowie klimaneutralen Energieversorgung. Sie nimmt sich deshalb sowohl auf der Messe als auch bei der Konferenz des Themas Ladeinfrastruktur an. An allen drei Messetagen erfahren Interessierte deshalb alles Wissenswerte über Ladelösungen und Technologien für Elektrofahrzeuge. Darüber hinaus diskutieren Experten, Verbände und Forschungsinstitute im Rahmen der Power2Drive Europe Conference Geschäftsmodelle und Marktpotenziale der Branche. © EVBox Die Power2Drive Europe sowie die Parallelveranstaltungen finden vom 15. bis 17. Mai 2019 auf der Messe München statt, im Rahmen der Innovationsplattform für die neue Energiewelt The smarter E Europe. Weitere Informationen zur Power2Drive Europe 2019 finden Sie im Internet unter

Quelle: www.PowerToDrive.de.